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Pressebericht 2004

„Letzte Fahrt“ für Sympathie-Träger
Von MANFRED REINNARTH

AHRWEILER. Der Rost frisst an den Felgen, und aus der Türe musste gerade eine schwere Beule herausgezogen werden. Ansonsten ist an der creme-weißen VW-Limousine vom Typ 3 mit Ahrweiler Kennzeichen vieles in so außergewöhnlich gutem Zustand, dass sie locker modernen Autos die Schau stiehlt. Gerade kriegt das Gefährt die TÜV-Plakette, dann geht es nach Mallorca.

Dort, auf der meist sonnigen spanischen Insel, lebt der 1965 in Ahrweiler geborene Michael Schulte-Karring. Der Zahntechniker, der nach seiner Ausbildung zum Meister auch eine betriebswirtschaftliche Ausbildung mit Marketing-Lehrinhalten absolviert hat, will nun möglichst viel Aufmerksamkeit für sein Projekt erregen: seine Tour „Wolfsburg-Palma“. Sie begann vor einer Woche an der Geburtsstätte des Fahrzeugs (Juni 71 steht im Schein) und führte zunächst zu einem Vetter in eine Braunschweiger Werkstatt, wo der VW damals gekauft wurde. Schulte-Karring organisiert und klappert für die Tour. Inspektion und Ölwechsel wurden ihm bereits spendiert, ebenso ein Leihwagen und Hilfe vom ADAC.

Für die Tour hat der 38-Jährige eigens eine Internetseite angelegt, auf der er fleißig die Stationen dokumentiert. Zeitungen und Werkstätten sowie alte Wegbegleiter säumen die geplante Strecke, die über Frankreich und die Pyrenäen zur Fähre nach Mallorca führen soll. In Heidelberg wird Schulte-Karring zum Beispiel eine leukämiekranke Frau besuchen, die im Internet von der Tour erfuhr und die Visite wünscht. „Das Auto ist ein absoluter Sympathie-Träger, noch beliebter als ein VW Käfer. Er steht für Zuverlässigkeit und Langlebigkeit“, freut sich der Besitzer. „Die Leute lächeln, selbst wenn es mal regnet.“ Auf dem Tankdeckel hat schon mancher Tankwart, Polizist oder anderer netter Mensch unterschrieben. Auf der Türe klebt das Tourlogo und überdeckt die Beule - eine Erinnerung an eine spanische Laterne. Bei der Zulassungsstelle in Ahrweiler hat Schulte-Karring ein Oldtimerkennzeichen beantragt. „Wegen der Beule geht das aber angeblich nicht.“

Der Schriftzug „1600 Automatik“ auf der Heckklappe sieht aus wie neu. Die Pedale sind mit Original VW-Belag ausgestattet, die Zugschalter unbeschädigt, und das filigrane, schwarze Lenkrad hat wie am ersten Tag einen verchromten halben Hupring. „Modern“ wirkt im Vergleich die Automatikschaltung, aber auch die ist Original. „Nur“ zehn Liter Super, schluckt der Motor, in Spanien gibt s verbleiten Sprit.

Das Auto gehörte übrigens früher Oma Annemarie in Köln. Die inzwischen 93 Jahre alte Dame fährt aber schon lange nicht mehr damit. Fünf Jahre parkte der VW in einer Gelsdorfer Scheune und sollte schon verkauft werden, als just an dem Tag, an dem endlich ein Käufer gefunden war, der Renault Clio von Michael Schulte-Karring den Dienst versagte. „Manches soll einfach so sein“, bemerkt er hintergründig. Die angekündigte „letzte Fahrt“ des VW 1600 klingt nach einem Abschied für lange Zeit.

Und was erwartet den VW 1600 in Paguera, im Südwesten der Insel? „Ich werde ihn für Touren auf der Insel nutzen.“ Wer will, kann den Deutschen ja dort mal besuchen und fragen, ob er mitfahren darf. Um Geld, versichert der schlanke Mittdreißiger, geht es ihm nicht.

Der Artikel erschien am 27.08.2004 in der © Kölnischen Rundschau

Zum Ölwechsel nach Braunschweig

Nach 33 Jahren kehrte ein Volkswagen 1200 zur Reparatur ins Autohaus Voets zurück

Von Dieter Schäfer

Mit kernigem Bullern klimmt der Volkswagen 1600 die Steigungen der Pyrenäen hoch. Michael Schulte-Karring ist mit seinem 33 Jahre alte Oldtimer auf dem Weg von der Sonneninsel Mallorca nach Braunschweig. Jetzt hat der 38-Jährige seinen schneeweißen Wagen im Autohaus Voets überholen lassen.

"Meine Großmutter hat das Auto 1971 bei Voets gekauft", erinnert sich Schulte-Karring. "Sie war damals bereits 60 Jahre alt. Bei Voets kaufte sie das Auto, weil sie Verwandte in Braunschweig hatte." Das Auto war ein Glücksgriff. Beinahe ohne Pannen fuhr sie mit ihm mehrere 100 000 Kilometer weit.

Vor sechs Jahren gab die damals 87-jährige Seniorin das Autofahren auf. "Wir wussten nicht, was mit dem Auto geschehen soll", erinnert sich ihre Tochter Roswitha Schulte aus Bad Neuenahr. "Das Auto stand vorübergehend auf dem Hof meines Hauses." Dann wurde der Platz benötigt, der Volkswagen musste umziehen. Die Scheune eines Landwirts war von jetzt an seine Garage.

Nach weiteren zwei Jahren schien das Schicksal des alten Volkswagens besiegelt. Er sollte verschrottet werden. Michael Schulte-Karring, der drei Jahre vorher nach Mallorca übergesiedelt war: "Das wollte ich nicht zulassen. Das schöne Auto ist viel zu schade für die Schrottpresse." Der Autofreund holte den Oldtimer auf die Insel. Seitdem düste er mehrere 10 000 Kilometer weit mit dem Auto aus Braunschweig über Mallorca.

Der Wagen musste jetzt dringend von Fachleuten gewartet werden. "Klar, dass ich nach Braunschweig kam, wo meine Großmutter das Auto gekauft hat", sagt Schulte-Karring. "Ein bisschen mulmig war mir während der Fahrt aber schon."

Jetzt haben Voets-Techniker das Auto auf den Prüfstand gestellt. "Man muss wirklich Mut haben, mit dem Auto so weit zu fahren", räumt Julia Lutz von der Voets-Marketing-Abteilung ein. "Das ist ungewöhnlich und eine Anstrengung für ein so altes Auto."

Als Schulte-Karring im Autohaus anrief und seinen Besuch ankündigte, glaubte man dort zunächst an einen Scherz. "Wir konnten uns nicht vorstellen, dass jemand von Mallorca nach Braunschweig fährt, um den Wagen hier pflegen zu lassen", berichtet Julia Lutz. "Auch zweifelten wir, dass das Auto diese mörderische Strecke tatsächlich schaffen könnte." Erst als Schulte-Karring auf dem Hof vorfuhr, verflog die Skepsis.

Der Wagen ist in gutem Zustand, bestätigen die Autofachleute. Bis auf einige Kleinigkeiten waren nur wenige Lackschäden zu reparieren. "Auf Mallorca gibt’s schnell eine Beule, um die sich keiner kümmert", sagt der Braunschweig-Reisende. Am Wochenende will Schulte-Karring mit seinem Braunschweiger Oldtimer wieder Mallorca erreichen.

Quelle: www.newsclick.de

Ein Oldie auf Tour in die Heimat

Europareise eines VW 1600 Baujahr 1971 / Von Mallorca nach Wolfsburg

Michael Schulte-Karring ist auf Mallorca bekannt wie ein bunter Hund: Die Menschen grüßen den Deutschen und lächeln, wenn er im Auto an ihnen vorbei fährt. Nicht ohne Grund: Der 38-Jährige fährt einen Volkswagen 1600 L Automatik, Baujahr 1971. Dass der weiß lackierte Oldie nicht nur auf Mallorca ein Sympathieträger ist, bewies er jetzt auf einer vierwöchigen Tour durch Spanien, Frankreich und sein Herkunftsland Deutschland.

Seit fünf Jahren lebt der in Ahrweiler geborene Deutsche nun im Südwesten der spanischen Insel, wo er als Zahntechniker arbeitet. Den VW 1600, den er von seiner Großmutter geerbt und zunächst in einer Scheune in der Eifel abgestellt hatte, holte er erst vor einem Jahr zu sich auf die Insel. Nicht ohne vorher allerdings die Reifen zu erneuern. „Der Wagen ist alt, aber in einem Top-Zustand“, versichert er – und ein Blickfang dazu. Selbst die Guardia Civil grüßt den Fahrer freundlich, und wildfremde Leute bieten ihm in Palma de Mallorca schon mal einen begehrten privaten Parkplatz an.

So zuverlässig versah der 1600er seine Dienste auf dem Mittelmeer-Eiland – Schulte Karring: „Nach 60000 Kilometern geht lediglich die Uhr fünf Minuten am Tag nach“ –, dass bei seinem Besitzer schließlich die Idee zu der Reise in die alte Heimat reifte. Von Palma de Mallorca aus ging es mit der Fähre nach Barcelona, durch die Pyrenäen nach Frankreich und endlich nach Deutschland – wo neben Freiburg, Braunschweig und Hamburg auch Wolfsburg als die Geburtsstadt des Volkswagens auf dem Programm stand. Auch in der „autogramm“-Redaktion schaute Schulte-Karring für einen Fototermin vorbei, und Sponsoren unterstützten die Tour: So bekam der Oldie beim Autohaus Vornberger in Braunschweig kostenlos ein historisches Kennzeichen. Die Reise sieht Michael Schulte-Karring als vollen Erfolg: „Man soll immer das tun, woran man glaubt“, sagt er überzeugt. -je-
Quelle: http://www.autogramm.volkswagen.de

Ein Oldie auf Tour in die Heimat

Europareise eines VW 1600 Baujahr 1971 / Von Mallorca nach Wolfsburg

Michael Schulte-Karring ist auf Mallorca bekannt wie ein bunter Hund: Die Menschen grüßen den Deutschen und lächeln, wenn er im Auto an ihnen vorbei fährt. Nicht ohne Grund: Der 38-Jährige fährt einen Volkswagen 1600 L Automatik, Baujahr 1971. Dass der weiß lackierte Oldie nicht nur auf Mallorca ein Sympathieträger ist, bewies er jetzt auf einer vierwöchigen Tour durch Spanien, Frankreich und sein Herkunftsland Deutschland.

Seit fünf Jahren lebt der in Ahrweiler geborene Deutsche nun im Südwesten der spanischen Insel, wo er als Zahntechniker arbeitet. Den VW 1600, den er von seiner Großmutter geerbt und zunächst in einer Scheune in der Eifel abgestellt hatte, holte er erst vor einem Jahr zu sich auf die Insel. Nicht ohne vorher allerdings die Reifen zu erneuern. „Der Wagen ist alt, aber in einem Top-Zustand“, versichert er – und ein Blickfang dazu. Selbst die Guardia Civil grüßt den Fahrer freundlich, und wildfremde Leute bieten ihm in Palma de Mallorca schon mal einen begehrten privaten Parkplatz an.

So zuverlässig versah der 1600er seine Dienste auf dem Mittelmeer-Eiland – Schulte Karring: „Nach 60000 Kilometern geht lediglich die Uhr fünf Minuten am Tag nach“ –, dass bei seinem Besitzer schließlich die Idee zu der Reise in die alte Heimat reifte. Von Palma de Mallorca aus ging es mit der Fähre nach Barcelona, durch die Pyrenäen nach Frankreich und endlich nach Deutschland – wo neben Freiburg, Braunschweig und Hamburg auch Wolfsburg als die Geburtsstadt des Volkswagens auf dem Programm stand. Auch in der „autogramm“-Redaktion schaute Schulte-Karring für einen Fototermin vorbei, und Sponsoren unterstützten die Tour: So bekam der Oldie beim Autohaus Vornberger in Braunschweig kostenlos ein historisches Kennzeichen. Die Reise sieht Michael Schulte-Karring als vollen Erfolg: „Man soll immer das tun, woran man glaubt“, sagt er überzeugt. -je-
Quelle: http://www.autogramm.volkswagen.de


Presseberichte 2005

Inselradio 95.8

Diario de Mallorca

Ultima Hora

Mallorca Magazin

Mallorca Zeitung

Badische Tageszeitung

Rheinische Zeitung

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Kölnische Rundschau

Braunschweiger Tageszeitung

WAZ

VW Autogramme

VW Speed

Radio ffN Niedersachsen

Radio Hamburg

Ein VW 1600L auf Spendentour durch Europa [90 KB]


Presse 2006

Bericht des Bonner General Anzeiger für Samstag, den 05.08.2006 [59 KB]

Mallorca Zeitung 07.2006 [217 KB]

Mallorca Magazin 07.2006 [234 KB]

Mallorca Zeitung Woche 30/2006 [360 KB]

Mallorca Zeitung Woche 31/2006 [510 KB]

Diario de Mallorca 18.07.2006 [441 KB]

Diario de Mallorca actual 07.2006 [546 KB]

Es Diari de Menorca 31.2006 [140 KB]